Ernüchternd und vernichtend

Martin Sprengers unbestechlicher Faktencheck nach zwei Jahren Pandemie

Es ist Sommerzeit. Die Corona-Infektionen steigen stark. Trotzdem hat die Politik bei den Pandemie-Maßnahmen die Stopp-Taste gedrückt. Nun hat die Regierung sogar die erst Anfang des Jahres beschlossene Impf-Pflicht wieder begraben. Diese ist nie zur Anwendung gekommen. Jetzt soll einfach jeder selbst Verantwortung übernehmen.

Es fällt daher leichter, diesen Faktencheck von Martin Sprenger zu konsumieren. Dieser fällt leider ernüchternd und vernichtend für die Verantwortlichen aus. Viel wäre geholfen, würden ALLE, eingeschlossen der Noch-Landeshauptmann, nach dem Lesen dieser Daten und Fakten sich selbst hoffentlich eingestehen, damit wissender geworden zu sein.

Authentisch, kompetent und vor allem unbestechlich unterzieht der in Graz lebende Arzt und Gesundheitswissenschaftler seine Prognosen und Einschätzungen aus dem Jahr 2020 einem Faktencheck. Zu vielen wichtigen Fragen der Pandemie gibt es inzwischen gute Antworten. Manche Aspekte sind aber noch immer rätselhaft.

Martin Sprenger, 59, Impf-Befürworter, leitet den Universitätslehrgang Public Health an der Med Uni Graz und lehrt an zahlreichen Fachhochschulen und Universitäten, ist freier Unternehmensberater und an verschiedenen nationalen und internationalen Gesundheitsprojekten beteiligt. Im Frühjahr 2020 war er vier Wochen lang Mitglied der Coronavirus-Taskforce des Österreichischen Gesundheits- und Sozialministeriums.

Ein Opfer: die Wahrheit

„Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“, heißt es. Das gilt auch für die Pandemie. Die politische Inszenierung sorgte dafür, dass es viel mehr um bestimmte Narrative als um wissenschaftliche Fakten ging. Im Zweifelsfall wurden diese zurechtgebogen oder zurechtmodelliert. Dabei ging viel Vertrauen verloren. In einem Editorial im Journal „Public Health“ stellen die Autoren fest, „es wurde zu viel verschleiert und beweisfreie Meinungen geäußert. Viele davon basieren auf Angst und Emotionen. Wir fordern ein Umdenken und einen ehrlichen, öffentlichen Dialog, der alle Mitglieder der Gesellschaft einbezieht, einschließlich Kinder und Jugendliche sowie diejenigen, die einem hohen Risiko ausgesetzt sind.“

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