Zum 70er: ein eigener Platz und Sturm-Dress

Erzbischof Franz Lackner feierte seinen 70er in der Heimatpfarre St. Anna/Aigen

Die Feuerwehr stand Spalier, die Blasmusik spielte, unzählige Menschen von Nah und Fern säumten den Hauptplatz in der oststeirischen Gemeinde St. Anna am Aigen. Sie waren gekommen, um „ihrem“ Erzbischof zum 70. Geburtstag zu gratulieren. Und Franz Lackner zeigte sich sichtlich gerührt: „Diese Feier braucht den Vergleich mit Salzburg nicht zu scheuen. Ich danke Gott, dass er mich erschaffen hat, denn das Leben ist eine göttliche Gabe – ein Geschenk und nicht selbstverständlich.“

Dem Geburtstagskind wurde reichlich gehuldigt

Ex-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer wünschte in einer launigen und berührenden Rede ein erfülltes weiteres Leben und „dass Du die Freude und den Mut für Dein Amt nicht verlierst. Gott möge Dich beschützen, denn wir sind froh, dass es Dich gibt”. Die Freude über ihren bischöflichen Ehrenbürger zeigte Marktgemeinde St. Anna mit einem besonderen Geschenk: Ein neuer Platz mitten im Ort wird demnächst „Erzbischof-Franz-Lackner-Platz“ heißen, verbunden mit der Hoffnung, dass der Gewürdigte diesen Platz 2027 selbst einweihen wird.

Kirchliches und weltliches Idol

Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl verwies in seiner Laudatio auf Erzbischof Lackners kirchliches Idol: „Bei den Feiern rund um Deinen Geburtstag wird sicher deutlich, wie sehr Gott mit Dir unterwegs war und nach wie vor ist. Was kein Wunder ist bei einem ,Fan’ und franziskanischem Nachfolger von Johannes Duns Scotus, der als höchstes Gut benannte, Gott zu lieben. Wer dies wie Du macht, darf sich Gottes Begleitung sicher sein.“ Auch er wünschte im Namen der Kirche von Graz-Seckau weiterhin Gottes Segen und viele segensreiche, weitere Jahre. Und überreichte dem bekennenden Sturm-Fan Lackner zusammen mit Sturm-Präsident Christian Jauk ein Sturm-Trainingsoutfit.


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