Segen für Herz- und Lungenkranke

CT-Weltneuheit in Graz

Schneller, genauer und mit äußerst niedriger Strahlenbelastung: Mit der Inbetriebnahme des Computertomographen „Naeotom Alpha“ beweist das Diagnostikzentrum Graz (DZG) seine Vorreiterrolle in der diagnostischen Bildgebung. Das von Siemens Healthineers entwickelte und 2021 gelaunchte Gerät ist einer von nur ca. 25 photonenzählenden Computertomographen der Welt. Er ermöglicht u.a. ultrahochauflösende Scans von Herz und Lunge in Bewegung und das in einer noch nie gesehenen Qualität, Detailtreue und Informationstiefe. Zahlreiche, für den Patienten oftmals unangenehme Eingriffe wie z.B. der invasive Herzkatheter zu diagnostischen Zwecken, können durch die neuen Scans ersetzt werden! Bei einer Demonstration am Dienstag erklärte der ärztliche Leiter und Gründer des DZG, Univ. Doz. Dr. Peter Kullnig, die Vorteile für seine Patienten.

Modernste Technik ohne lange Wartezeiten

Kullnig: „Die neue Technik ist eine radikale Verbesserung der bisher bekannten Bildgebung. Quantenzählende Scans generieren in wenigen Sekunden nicht nur mehr verwertbare Daten, das Scannen der Lunge in Bewegung, ohne dass der Patient die Luft anhalten muss, ist ebenfalls möglich. Zudem ist die präzise Darstellung z.B. von stark verkalkten kleinen Blutgefäßen wie jenen im Herzen möglich. Mit der – aus eigener Kraft gestemmten – Anschaffung in Millionenhöhe zählt das Diagnostikzentrum Graz weltweit zu den Vorreitern in der diagnostischen Bildgebung.“

Neben der verbesserten und zeitlich verkürzten Scanzeit hat das neue Verfahren für die Patienten auch praktische Vorteile in Sachen Verfügbarkeit und Wartezeit. „Diese überlegene Geräteausstattung bringt uns in eine führende Position. Damit entsteht aber auch eine moralische Verpflichtung, keine Patientengruppen zu bevorzugen! Als einziges privates Institut in ganz Mitteleuropa ermöglichen wir wirklich allen Patienten einen ambulanten Zugang zum aktuell modernsten, bildgebenden Verfahren ohne lange Wartezeiten“, so Kullnig.

Hilfreich auch für Behandlung von Long-Covid

Die höhere räumliche Auflösung erlaubt den Blick auf anatomische Strukturen, die vorher per CT-Bildgebung schlicht nicht zu erkennen waren. Davon profitiert beispielsweise die Onkologie, denn Tumore lassen sich besser als solche erkennen. Aber auch in der Darstellung der Lungenanatomie bringt das neue Verfahren klare Vorteile – gerade in Zeiten von Corona und der Behandlung von Long Covid ist dies von besonderer Bedeutung. „Verzögerungen bei der Behandlung von Long Covid und damit potenziell schwerwiegende Folgen für die Patienten können durch die neue Technik vermieden werden. Sie hebt nicht nur die medizinischen Diagnosen und Therapieentscheidungen auf eine verlässlichere Stufe, sie verbessert auch die Grundlagenforschung und somit das gesamte Gesundheitssystem“, erklärt Kullnig.

Das 1989 von Univ. Doz. Dr. Peter Kullnig gegründete Diagnostikzentrum in Graz-Mariatrost steht für erstklassige Diagnostik. Ausgestattet mit vier MRT (darunter drei 3T-Scanner) und dem aktuell leistungsstärksten CT, erstellen 30 Mitarbeiter Befunde in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Die Leistungen des DZG stehen allen Patientinnen und Patienten sowohl von Zuweisern mit Kassenvertrag als auch von Wahlärzten gleichermaßen zur Verfügung.

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

* Diese Felder sind erforderlich.

Sei der erste der kommentiert


GESUNDHEIT. Wenn Stress dem Körper zusetzt. Der Weg zu einem gesunden Rücken



FREIZEIT. Stürzen mit dem e-Bike … auf Tour durch die Salzburger Fuschlseeregion



KULINARIK. So genießt man das Grillgut gesund



JUNGE WIRTSCHAFT. Echt „stoak steirisch“



FESTIVAL. Am 26./27. August gibt's wieder das Chiala Afrika Festival im Grazer Augarten


REISEN für jede Vorliebe: Auszeit vom Alltag mit Weltweitwandern



BUCH. Mit den Öffis wandern – fürs Klima!