Biennale Venedig: Großer Andrang beim Österreich-Pavillon
Bereits im Vorfeld der Eröffnung gestern (6.5.) sorgte der Österreich-Pavillon auf der 61. Kunstbiennale Venedig für Schlagzeilen in nationalen und internationalen Medien und heftige Diskussionen. SEAWORLD VENICE nennt sich das interdisziplinäre Projekt von Europas radikalster Performance-Künstlerin Florentina Holzinger. Die Österreicherin ist durch ihre Arbeiten, Performances, vielfach international ausgezeichnet, also hoch dekoriert als Kunst-Aktivistin in Europa. Auch KLIPP berichtete: Österreich-Pavillon als Urin- und Fäkal-Spektakel
Der Andrang bei der Eröffnung durch Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler war entsprechend groß. Die Besucher mussten sich geduldig anstellen, um in kleinen Gruppen in den Pavillon gelassen zu werden.
SEAWORLD VENICE ist als Unterwasserthemenpark, Kläranlage und Sakralbau zugleich konzipiert und wird zu einem maschinen-ähnlichen Organismus, der über die Dauer der Biennale Arte 2026 von Performer:innen bewohnt wird.
Im gefluteten Pavillon macht ein Jet Ski seine Runden als Monument für die ökologische Katastrophe, die vom Massentourismus angetrieben wird und nach wie vor mit der sinkenden Stadt kollidiert. Manchmal verwandelt sich die Starrheit des Jet Skis in Strudel und Wellen: ein absurdes Bild einer eingeschlossenen Natur und des menschlichen Wunsches, sie zu kontrollieren





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