Schauspielhaus Graz im Oktober

Im Grazer Schauspielhaus werden im kommenden Oktober folgende Produktionen zur Wiederaufnahme kommen:

In HAUS EINS hält sich „Linda“, die Mitte 50-jährige erfolgreiche Geschäftsfrau und hingebungsvolle Mutter, für unangreifbar, doch als sie plötzlich an mehreren Fronten Konkurrenz bekommt und ausgetauscht zu werden droht, beginnt das vermeintlich perfekte Bild der Erfolgsfrau zu bröckeln. In der Titelrolle der sarkastischen Gesellschaftskomödie brilliert Beatrix Doderer. Die österreichische Erstaufführung in der Regie von Dominique Schnitzer ist wieder da am 25. Oktober um 19:30 Uhr.


Der Soloabend „Jugend ohne Gott“ mit Matthias Ohner rekonstruiert den Roman für ein heutiges Publikum und beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld Zivilcourage und Mitläufertum, Empathie und Gefühllosigkeit. „Das Vorstadttheater rekonstruiert den Roman für ein heutiges Publikum und beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld Zivilcourage und Mitläufertum, Empathie und Gefühllosigkeit“, charakterisiert Ed. Hauswirth sein Stück, das es am 7. und 17. Oktober, jeweils um 20:00 Uhr im HAUS ZWEI zu sehen gibt.


Henriette Blumenau schlüpft in „Welche Droge passt zu mir?“ in die Rolle der Hanna. Bereits zum fünften Mal wird das Erfolgsstück von Kai Hensel wiederaufgenommen. In ihrem Solo gibt Henriette Blumenau eine selbstbewusste Drogenkonsumentin, die dem Publikum mittels eines Vortrages die guten Seiten der Droge aufzeigen will. Mit der Zeit erkennt man hinter der Fassade der engagierten Vortragenden jedoch zunehmend eine Frau, die versucht, die Folgen einer falschen Entscheidung in ihrem Leben mit Hilfe von Drogen zu ertragen. Wieder da am 18. Oktober, 20:00 Uhr im HAUS DREI.


Der britische Autor Sam Steiner entwirft in seinem Stück „Zitronen Zitronen Zitronen“ ein beklemmendes Gedankenexperiment: In einer nahen Zukunft wird die Menge der gesprochenen Wörter auf 140 pro Kopf und Tag beschränkt. Was bedeutet das für die Gesellschaft und für zwischenmenschliche Beziehungen? Das Stück die Liebesgeschichte eines ungleichen Paares während der zunächst drohenden und dann real existierenden Schweigeverordnung. „Eine dringende Empfehlung für einen intensiven und kurzweiligen Theaterabend“, lautet die klare Empfehlung von haubentaucher.at. HAUS DREI, am 4. und 12. Oktober, jeweils 20:30 Uhr.


In der immersiven Performance „X-Ray“ werden die Zuschauer „Laborratten“ in einem unbekannten Raum. Bei dem kurzfristigen Sonderprojekt der jungen ukrainischen Regisseurin Natasha Syvanenko, die vor Krieg und Zerstörung floh und seit kurzem als assoziierte Theatermacherin am Schauspielhaus Graz arbeitet, handelt es sich um eine interaktive immersive Performance. Das Theaterformat wurde ursprünglich im ukrainischen Wild-Theater in Kiew entwickelt. Es basiert auf dem aktiven Mitwirken des Publikums und spielt in einem fiktiven Labor-Setting. In drei Runden beobachten, befragen und analysieren sich fremde Menschen in Zweierteams. Der experimentelle Theaterabend basiert auf Interaktion und Zuschauerbeteiligung und arbeitet bewusst mit Momenten von Grenzerfahrung. Wieder da am 22. Oktober, 20:00 Uhr, HAUS DREI.


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