Christkind im Steirerland schon früher auf Einkaufstour

Start ins Weihnachtsgeschäft mit vielen Unsicherheiten: Wolfgang Ziniel von der KMU Forschung Austria, Handelsobmann Gerhard Wohlmuth und Helmut Zaponig, Geschäftsführer der Sparte Handel (v.l.). Foto: Fischer

Corona beeinflusst das Einkaufsverhalten der Steirerinnen und Steirer nach wie vor – das gilt auch für die bevorstehende Weihnachtszeit. Zwar steigt der Anteil jener, die heuer Geschenke kaufen wollen von 85 auf 92 Prozent, doch sinkt gleichzeitig das geplante Budget von 350 auf 310 Euro. Laut KMU Forschung Austria verschiebt sich zudem die Haupteinkaufszeit auf die erste Dezemberhälfte, der Anteil der Late Shopper nimmt von 36 auf 16 Prozent rapide ab. „Steigende Corona-Fälle und die gewählten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind ein großer Unsicherheitsfaktor. Wir fordern von der Politik darum klare Vorgaben, die nicht auf dem Rücken der Betriebe beschlossen werden dürfen“, betont Handelsobmann Gerhard Wohlmuth. Durch den Lockdown für Ungeimpfte droht nämlich ein Umsatzverlust von 20 Prozent fürs Weihnachtsgeschäft im Vergleich zu 2019. „Verluste, die durch staatliche Einschränkungen verursacht werden, müssen auch entsprechend abgegolten werden“, fordert deshalb Wohlmuth, der aber auch gute Nachrichten mit im Gepäck hat: „Den Kunden wird mehr und mehr bewusst, was man mit seiner Kaufentscheidung alles in der Hand hat: 21 Prozent wollen für das Weihnachtsfest heuer verstärkt in Geschäften der Umgebung einkaufen.“

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