FPÖ-Kunasek: zuversichtlich wie noch nie!
Heute bei einem Medientermin in Graz gaben die Freiheitlichen einen Ausblick auf das politische Jahr 2026 in der Steiermark. Nicht zufällig, denn morgen Messehalle in Klagenfurt bis auf den letzten Platz gefüllt sein, wenn FPÖ-Chef Herbert Kickl morgen (17.1.) beim Neujahrstreffen seine Fans auf das kommende Jahr einstimmen wird. Gleichsam auch als Auftakt zum Jubiläumsjahr 70 Jahre FPÖ – auch Steiermark – sein. Die Organisatoren rechnen mit 7.000 bis 8.000 Menschen, die morgen dabei sein werden wollen. Darunter bis zu 1.000 Steirer, die erstmals die 40-minütige Fahrt mit der Koralmbahn genießen werden.
Aber nur 5.000 davon werden auch in der Halle Platz finden, die anderen müssen sich mit Live-Übertragungen via Bildschirme „begnügen“. Am selben Tag wird übrigens auch das parteieigene Radio „Austria First“ auf Sendung gehen. Insgesamt, so die Angaben der FPÖ, erreicht sie mit ihren alternativen Medien(-kanälen) bis zu zwei Millionen Österreicher täglich. Herbert Kickl, vor Jahren bei einem Interview sinngemäß: Man hätte aus der Not eben eine Tugend gemacht.
Beim heutigen Medientermin weist Landeshauptmann Mario Kunasek zu Beginn auf erreichte „Meilensteine“ der Vergangenheit hin. Mit den „historischen Ergebnissen“ bei den Wahlen im letzten Jahr auf allen Ebenen – Nationalrat, Land, aber auch Gemeinden – habe man die Partei in eine neue Phase der Parteigeschichte geführt. „Mit diesem Selbstvertrauen starten wir auch ins Jahr 2026.“
Der erste Prüfstein wird die Landwirtschaftskammerwahl Ende Jänner sein. Der steirische FPÖ-Spitzenkandidat für die Bauernwahl Albert Royer formuliert das klare Ziel: „Wir wollen auf jeden Fall Zweiter werden bei den fünf Fraktionen in der Landeskammer, mit Mannschaftsstärke mit vier bis fünf Leuten in die Landeskammer einziehen.“
Derzeit sieht es dort so aus: Der ÖVP-Bauernbund (Steirischer Bauernbund) hält die Mehrheit mit 29 Mandaten. Der Unabhängige Bauernverband (UBV) hat 4 Mandate, während Freiheitliche Bauernschaft (FPÖ), SPÖ-Bauern und Grüne Bäuerinnen und Bauern jeweils 2 Mandate besitzen.
Die politisch wichtigere Wahl ist die Gemeinderatswahl in der Landeshauptstadt Graz – vor dem Sommer oder spätestens im Herbst. Eine „Baustelle“ für die FPÖ. Nach der Abspaltung der KFG (Korruptsionsfreier Gemeinderatsklub) stellt diese drei Gemeinderäte und eine Stadträtin in der Stadtregierung. Für die FPÖ selbst verblieb nur noch ein Mandat.
Klubobmann und Landesparteisekretär Marco Triller und FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab: „Unser Ziel ist natürlich der Einzug in den Stadtsenat. Wir sind mit allen Themen sehr gut aufgestellt – auch personell.“ Man werde in den nächsten Wochen ein starkes Team vorstellen. Der Erfolg werde auch davon abhängig sein, wie stark sich der Landesparteiobmann einbringt, so Apfelknab. Und dieser, Kunsaek, zeigt sich überzeugt „das wir ein sehr, sehr gutes Wahlergebnis bekommen.“ Und dazu braucht es aus heutiger Sicht zumindest fünf Mandate im 48-köpfigen Gemeinderat.







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