Österreicher sind Durchschnittssportler

Sie zählen weder zu den Couch‐Potatoes noch zu den Extremsportlern: Herr und Frau Österreicher sind Durchschnittssportler. 71 % sagen, sie interessieren sich sehr oder eher für das Thema Sport und 73 % setzen das auch in die Tat um und bewegen sich mindestens einmal pro Woche. Jeder Sechste (15 %) sportelt fünf Mal pro Woche oder häufiger, immerhin 40 % bewegen sich zwei bis vier Mal pro Woche. Dabei ist ein leichter Trend zu mehr Sport erkennbar: Im Rahmen der INTERSPORT Sportreport Befragung 2019 gaben noch 67 % der Österreicher an, zumindest einmal wöchentlich Sport zu treiben.

Motivatoren und Bewegungskiller

Für viele ist Bewegung ein fixer Bestandteil der Woche. Um fit zu bleiben (70 %), aus Freude an der Bewegung (60%), das positive Gefühl nach dem Sport (55 %) und um Gewicht zu reduzieren (44 %) sind einige der Gründe, die sehr für Bewegung und Sport sprechen. Zukunftsforscher Tristan Horx nennt dieses Phänomen „Sportivity“ und meint damit, dass Sport und Bewegung heute kein Trend mehr sind, sondern eine nachhaltige, gesellschaftliche Entwicklung. Es zählt nicht nur Leistung, sondern der Spaß an der Bewegung. „Immer mehr Menschen erkennen, dass Sport und insbesondere das damit verbundene Naturerlebnis entschleunigen.

Nicht umsonst heißt es: Wenn du Stress hast, dann gehe eine halbe Stunde pro Tag in den Wald, wenn die Belastung sehr groß ist, dann gehe eine Stunde“, sagt Intersport-Geschäftsführer Thorsten Schmitz. Diese Botschaft bestätigt auch der Sportreport, so sagen die Österreicher:innen sie können durch regelmäßigen Sport: Abschalten (41 %), den Arbeitsalltag besser bewältigen (32 %) und leistungsfähiger und ausdauernder im Job sein (30 %). Dennoch: 18 % der Bevölkerung sind Bewegungsmuffel und treiben nur einmal pro Monat, seltener oder nie Sport. Die häufigsten Gründe sind kein Interesse (30 %), gesundheitliche Probleme (29 %), beruflich zu stark eingespannt (27 %) und generell Zeitmangel (23 %).

Quelle: Intersport Sportreport 2022

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