Das Leben von Bischof Egon Kapellari ist gekennzeichnet von Begegnungen. Von unzähligen Begegnungen genau genommen, was bei der 90er-Feier im Grazer Priesterseminar zu erleben war. Viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter waren eingeladen, noch mehr sind gekommen, um dem ältesten Bischof Österreichs zum Geburtstag zu gratulieren. Und es gab besondere Geschenke: Eine Sonderausgabe des Magazins „Denken und Glauben“, die sich dem Werk des brillanten Theologen widmet. Und eine päpstliche Gratulationsurkunde, überreicht von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und Auxiliarbischof Johannes Freitag.
Halb Kärntner, halb Steirer
In seiner kurzen und wie gewohnt geistreichen Ansprache betonte Bischof Egon die Dankbarkeit für das Treffen vieler Menschen im Lauf eines erfüllten Lebens. Viele freundschaftliche Beziehungen haben sich entwickelt in Gesellschaft, Medienwelt und Politik. Waltraud Klasnic, Franz Voves, Hermann Schützenhöfer und Jörg Haider nannte der Bischof, der vor Graz-Seckau Diözesanbischof in Kärnten war. „Ich bin zur Hälfte Kärntner, zur Hälfte Steirer“, so der Autor von 22 Büchern. Sein letztes, 23. Werk über die „anthropologische Dimension des Humors“ sei beinahe fertig und solle nach seinem Ableben veröffentlicht werden.






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