Neue Linien 4 und 6 nehmen Betrieb auf

Straßenbahn-Anbindung für 15.000 Menschen im Grazer Westen

Heute gegen 5 Uhr früh sind die ersten beiden Straßenbahnen der Linien 4 und 6 in Richtung Reininghaus und Smart City gefahren. Damit ist eines der größten Grazer Stadtentwicklungsprojekte der letzten Jahrzehnte ab sofort optimal an den Öffentlichen Verkehr in der steirischen Landeshauptstadt angebunden.

Den Anrainer entlang der Neubaustrecken danke ich für die Geduld mit den Großbaustellen. Die Inbetriebnahme der beiden Linien erfolgt jetzt zeitnah zum Einzug der Bewohner und der Ansiedlung von Geschäften sowie dem Start von Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen. Immerhin werden im Endausbau im Stadtteil Reininghaus und in der Smart City mehrere tausend Menschen leben, arbeiten und lernen“, so die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr. Für Kahr sind „die Linien 4 und 6 quasi das Rückgrat der beiden Stadtteile im Grazer Westen“ und sie sind „ein ganz wichtiger Schritt im öffentlichen Verkehr der Stadt Graz.“

Möglich gemacht hat dies nicht zuletzt die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Kahr: „Mein Dank gilt allen, die seit den Planungsbeschlüssen 2013 bzw. 2015 mit der Planung, Finanzierung und den Bauarbeiten ab 2019 beschäftigt waren.“ Neben der Grazer Stadtbaudirektion waren dies die Verkehrsplanung, das Straßenamt, die Verantwortlichen in der Holding Graz und das Land Steiermark.

Weitere Großprojekte in Umsetzung und Planung
So wie Elke Kahr sieht auch Bürgermeisterin-Stellvertreterin Judith Schwentner die beiden neuen Strecken als wichtigen Schritt für den ÖV in Graz. Gemeinsam betonen die beiden Politikerinnen: „Das ist erst der Anfang einer Ausbauoffensive für das Straßenbahnnetz.“ Schwentner: „Als nächstes steht die Innenstadtentflechtung auf dem Programm. Parallel dazu werden wir mit konkreten Planungen der Süd-West-Linie starten, damit wir noch in dieser Periode mit dem Bau beginnen können. Der Straßenbahnausbau hat bei uns oberste Priorität.“

Land Steiermark zahlt ein Drittel der Gesamtkosten
Die Gesamtkosten für die beiden Straßenbahnerweiterungen liegen bei 72,5 Millionen Euro. 44,2 Millionen flossen nach Reininghaus und 28,3 Millionen in die Smart City. Das Land Steiermark trägt ein Drittel der entstandenen Kosten.

v.l.: Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Bürgermeisterin-Stellvertreterin Judith Schwentner, Bürgermeisterin Elke Kahr, Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang mit Kinderbürgermeister Felix Kanzler, Vritika Kadam und Kinderbürgermeisterin Lucia Havrillova. Fotos: Holding Graz/Foto Fischer

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Bemerkungen :

  • user
    Elisabeth Zamecnik November 29, 2021 um 4:05 pm
    Es freut mich, dass Personen ohne Auto wieder bequemer nach Eggenberg fahren können. Es ist eine schöne Strecke; allerdings kenne ich sie nur von früher. In den letzten Jahren wusste man nie, wie man dort hinkommt; mal waren gewisse Straßen für den Bus gesperrt, dann gab es wieder ein anderes Hindernis. Jetzt ist der Weg endlich frei.

    Die Smart City-Bim ist farblich am schönsten, d.i. freilich Geschmackssache.


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