Kostenloser Radl-Check bei Autofahrerclubs

Sobald die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, ist sie wieder da: die Fahrradzeit. In der Steiermark besitzen drei von vier Haushalten zumindest ein funktionstüchtiges Fahrrad. Also heißt es jetzt in knapp 430.000 Familien: Drahtesel raus aus Keller oder Lagerraum, „Staub des Winters“ abwischen und in den Sattel! Doch halt! Ist bei meinem Radl eigentlich noch alles in Ordnung? Vorschriftsmäßig (lt. StVO) ausgerüstet?

Ein kurzer Sicherheitscheck kann hier viel Ärger – und vor allem Unfälle – vermeiden. Klar, wer sich handwerklich ein bisschen auskennt und geschickt ist, kann den Zustand von Beleuchtung, Bremsen, Kette, Pedale und dergleichen auch selbst checken. Wer sich aber unsicher ist, für den gibt’s eine gute Nachricht: Unkomplizierte und kostenlose Unterstützung – vorausgesetzt man ist Mitglied – bieten die beiden heimischen Autofahrerclubs.

Auch eigene Rad- und Freizeitmitgliedschaft

Ein Blick in die Geschichte des ARBÖ zeigt, dass das Fahrrad dort „verankert“ ist. Wurde er doch 1899 in Wien ursprünglich als „Verband der Arbeiter-Radfahrervereine Österreichs“ gegründet und hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zum heutigen Mobilitätsclub entwickelt. Und dieser bietet für seine Mitglieder einen kostenlosen Rad-Check für die Verkehrssicherheit. Dabei wird überprüft, ob das Fahrrad den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Einfach im nächsten Prüfzentrum vorbeikommen und das Rad vor der Saison durchchecken lassen.

Für jene, die zum Beispiel über kein Auto verfügen oder aus anderen Gründen nicht ARBÖ-Mitglied sind, bietet dieser auch eine eigene „Rad- und Freizeitmitgliedschaft“ um 27,80 Euro pro Jahr. Wo der Rad-Check natürlich auch inkludiert ist sowie zusätzlich ein Rad-Pannenservice, Radregistrierung und Rad-Pickerl gegen Diebstahl, kostenloses Laden bei E-Bike-Ladestationen und Gratis-Haftpflichtversicherung.

Prüfergebnisse im Fahrrad-Check-Pass

Auch für die Mitglieder des ÖAMTC gibt’s einen kostenlosen Fahrrad-Check – ohne Terminvereinbarung. Es dauert etwa 10 Minuten und das Bike wird ohne Zerlegungsarbeiten auf Grundlage der Österreichischen Fahrradverordnung geprüft: Beleuchtung (Funktion, Zustand, Einstellung), Reflektoren (Zustand, Vorschriftsmäßigkeit), Bremsen (Funktion, Zustand, Einstellung), Bereifung (Luftdruck, Profiltiefe, Beschädigung), Kette und Zahnkränze (Zustand), Pedale (Zustand, Funktion), Anbauteile (wie Gepäckträger, Seitenständer, Kindersitz auf deren Zustand, Befestigung), E-Bike-Akku (Befestigung). Nach erfolgter Prüfung des Fahrzeugs erhält man seinen persönlichen Fahrrad-Check-Pass, in dem die Prüfergebnisse eingetragen werden.

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