KI im Kuhstall
Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in die Landwirtschaft. Gerade in der Milchviehhaltung lassen sich die positiven Effekte dieser Technologie bereits nachweisen. Denn dort stehen moderne Betriebe vor der Herausforderung, Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen, Arbeitsabläufe effizient zu gestalten und gleichzeitig hohe Standards beim Tierwohl einzuhalten. Entscheidend ist dabei jedoch nicht allein die KI, sondern vor allem die Qualität der Daten, auf denen sie basiert.
Vitaldaten aus dem Inneren der Kuh
Und da kommt das Grazer Technologieunternehmen smaXtec ins Spiel. Dieses setzt auf einen besonderen Ansatz. „Statt ausschließlich äußere Parameter zu erfassen, sammelt unser System kontinuierlich Vitaldaten direkt aus dem Inneren der Kuh“, erklärt smaXtec-CEO Charlie Sheppy. Dadurch lassen sich Veränderungen des Gesundheitszustands bereits erkennen, bevor sichtbare Symptome auftreten. Ziel sei es, damit Landwirten genau jene Informationen bereitzustellen, die sie benötigen, um rechtzeitig handeln zu können.
KI als Entscheidungsunterstützung
Mit einem der weltweit größten Datensätze kontinuierlich gemessener Vitaldaten entwickelt smaXtec seine Analysen laufend weiter. Die KI wandelt die Daten in konkrete Handlungsempfehlungen um, die ein präventives Gesundheitsmanagement ermöglichen und reaktive Arbeitsweisen zunehmend ersetzen. Das System unterstützt Landwirte unter anderem dabei, Erkrankungen wie Mastitis oder Milchfieber frühzeitig zu erkennen. Behandlungskosten werden gesenkt, Arbeitsabläufe effizienter gestaltet und damit die Milchleistung sowie die langfristige Gesundheit der Herde verbessert.








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