Ein „Muntermacher“ mit Zug zum Tor
Wenn im Stadion die Lautsprecher aufdrehten, war seine Stimme für viele Sturm-Fans längst Teil des Erlebnisses: Thomas Seidl wurde in Graz über Jahre zur „Stimme“ von Schwarz-Weiß. Acht Jahre lang führte der Moderator als Stadionsprecher durch die Heimspiele des SK Sturm.
Doch längst ist Seidl mehr als ein Stadionsprecher. Nach dem Besuch der BG/BORG Liebenau (Schwerpunkt Fußball) absolvierte er den Universitätslehrgang Sportjournalismus in Salzburg. Der gebürtige Steirer, 35, hat seine Leidenschaft für Sport und Kommunikation zum Beruf gemacht. Nach Jahren als „Muntermacher“ bei Radio „Antenne Steiermark“ wechselte er vor vier Jahren zum ORF, wo er die meistgehörte Frühsendung „Guten Morgen Steiermark“ moderierte.
WM-Zeugnisvergabe zur Prime Time
Seit März dieses Jahres plaudert Seidl im ORF-Podcast „Box oder Strafraum“ über Fußball. Heute, am 9. Juli, tut er dies sogar zur Prime Time auf ORF 1. Bei der WM-Zeugnisvergabe gemeinsam mit Philipp Maschl werden auch der beliebte steirische Schauspieler, Moderator und Entertainer Michael Ostrowski, die ehemalige Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer und Fußball-Experte Peter Stöger zu Gast sein.
Seidls Erfolgsrezept
Die Mischung aus Fachwissen, Nähe zum Publikum und jener Energie, die man sonst nur von der Stadiontribüne kennt. Er kommt einfach sympathisch rüber. Ob beim Grazer Faschingsumzug oder bei der ORF-Steiermark-Spendengala „Licht ins Dunkel“. Aber auch bei besonderen großen Anlässen ist er als Moderator gefragt. Zuletzt etwa bei der feierlichen Eröffnung der Koralmbahn in Graz. Dort bewies Seidl einmal mehr, dass er nicht nur Fußballfans erreicht, sondern auch große öffentliche Veranstaltungen souverän begleiten kann.
ORF-Landesdirektor Gerhard Koch: „Haben Thomas den Wiener Kollegen nahegelegt – als Zukunftshoffnung. Und die sind jetzt auch sehr happy mit ihm. Er wird seinen Weg machen.“









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