Nach Pfingsten dürfen auch E-Autos nur 100 fahren
Der rund fünf Kilometer lange Abschnitt der A2 Südautobahn zwischen Knoten Graz-Ost und Knoten Graz-West in Feldkirchen bei Graz ist einer der meistbefahrenen Autobahnabschnitte Österreichs und führt direkt durch dicht besiedeltes Ortsgebiet. Bislang galt hier eine dauerhafte Tempobeschränkung von 100 km/h auf Basis des Immissionsschutzgesetzes-Luft – sprich der sogenannte IG-L-Hunderter. Diese spezielle Regelung wird nun durch die Landesregierung mit Ablauf des 25. Mai 2026 aufgehoben. Ab kommenden Dienstag gilt dann aber ein „klassischer“ 100er laut Straßenverkehrsordnung StVO.
Für den Großteil der Autofahrer ändert sich damit nichts. Wohl aber für die Lenker von Elektrofahrzeugen, die bisher ja 130 km/h fahren durften. Durch die Umstellung auf eine StVO-basierte Temporegelung entfällt diese Ausnahme für E-Fahrzeuge, die bei einer IG-L-basierten Geschwindigkeitsbegrenzung bundesgesetzlich geregelt ist.
„Mit der Aufhebung der bisherigen IG-L-Regelung sorgen wir für Klarheit und Rechtssicherheit“, erklärt Landeshauptmann Mario Kunasek. Man stelle damit sicher, dass Verkehrssicherheit und Schutz der Bevölkerung dauerhaft gewährleistet werden könne.
Nahtloser Übergang
Auch Umweltlandesrat Hannes Amesbauer spricht von einer „rechtlich sauberen und dauerhaft tragfähigen Lösung.“ Das Ressort von Verkehrslandesrätin Claudia Holzer stand in engem Austausch mit dem Verkehrsministerium, damit seitens des Bundes in direkter Folge eine Geschwindigkeitsbeschränkung gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) für diesen Abschnitt erlassen wird. Diese neue Regelung wird mit dem Beginn des 26. Mai 2026 in Kraft treten. Damit sei ein nahtloser Übergang gewährleistet, so Holzer. Im Hinblick auf die Verkehrssicherheit, welche auf diesem kurzen, aber besonders stark befahrenen Teilabschnitt eines der Hauptargumente für Tempo 100 sei, stelle die rechtssichere StVO-Lösung für alle PKW, unabhängig von ihrer Motorisierung, eine Verbesserung dar.





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