Eine obersteirische Milchbäuerin erzählt

Am 1. Juni ist Weltmilchtag. Heidi Kaufmann-Ferstl aus Trofaiach hat 53 Kühe als „Arbeitskolleg:innen“

Insgesamt gibt es in der Steiermark 3.335 Milchviehhalter, deren Zahl von 2024 auf 2025 um 4,3 % gesunken ist. Seit ihrem 18. Lebensjahr lebt und arbeitet die Obersteirerin Heidi Kaufmann-Ferstl als Milchbäuerin mit ihren Kühen als „Arbeitskollegen“.

In ihrem Betrieb in Trofaiach ist moderne Technik nicht mehr wegzudenken. „Melkroboter erleichtern die schwere körperliche Arbeit und schaffen mehr Tiergesundheit und Tierwohl“, betont sie. Die Kühe können dadurch öfter gemolken werden als früher, wo sie nur morgens und abends gemolken wurden. Enorme Preisschwankungen bei den Erzeugermilchpreisen bleiben aber auch für die erfolgreiche Milchbäuerin herausfordernd. Es mache eine Planbarkeit schwierig, sagt sie. Innerhalb eines halben Jahres ist der Erzeugermilchpreis durch explodierende Treibstoff-, Energie- oder Düngerkosten – um 23 Prozent auf 42,9 Cent pro Liter (exkl. MwSt.) zurückgegangen.

„Für mich ist es sehr wichtig, die betriebswirtschaftlichen Zahlen zu kennen und unternehmerisch zu handeln. Wobei ich besonderen Wert auf die Langlebigkeit und Vitalität der Tiere lege.“ Als Mitglied der Weiterbildungsinitiative „Arbeitskreis Milch“ der Landwirtschaftskammer dreht Heidi Kaufmann-Ferstl an diesen Stellschrauben.

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Heimische Milchbauern am Puls der Zeit – Herausforderungen bleiben aber groß

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